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Zwei Tang Soo Do Meister beim Lehrgang in Alpen

Meister Klaus Trogemann (7te Dan) ist wieder der Einladung der Tang Soo Do Gruppe aus Menzelen um Meister Gerold Engenhorst (4te Dan) zum Herbstlehrgang nach Alpen gefolgt. Am 9.11. fanden mehr als 50 Kampfkünstler und am 10. mehr als 20 den Weg in die Turnhalle der Bönninghardt-Schule.

In diesem Jahr reisten nicht nur Sportler aus Deutschland und den Niederlanden nach Alpen, sondern auch Teilnehmer aus Frankreich, der Schweiz, Luxemburg und sogar aus Mosambik. Erstmals nahmen auch einige Kampfsportler eines befreundeten Taekwondo-Vereins teil.

Am Samstag wurden die Teilnehmer in der korrekten Ausführung der Einschritt- und Verteidigungstechniken unterwiesen. Hier gilt es bestimmte Aktionen mit den Händen, den Füßen und zur Verteidigung sehr präzise zu üben. Dabei wird insbesondere von den ranghöheren Sportlern höchste Genauigkeit gefordert. Dies ist wichtig, weil bei einer Kampfkunst zwar die Techniken ausgeübt werden, aber zum Beispiel beim Freikampf kein Kontakt zwischen den Kontrahenten gewünscht ist. Das ist der große Unterschied zu Kampfsportarten. Es stellt besondere Anforderungen an die Präzision der Techniken, denn ein Schlag soll nur wenige Millimeter vor der Brust des Gegners enden, nicht einige Zentimeter vorher und natürlich erst recht nicht in der Brust.

Die Anwendung dieser Grundtechniken wurde auch im sogenannten Freikampf trainiert. Hier stehen sich zwei Kontrahenten gegenüber und müssen durch geschickten und vor allem schnellen Einsatz der unterschiedlichsten Techniken versuchen die Deckung des „Gegners“ zu überwinden. Bei diesem Teil des Trainings kommt es natürlich darauf an, die Bewegungen des Gegenübers zu studieren und zu erahnen welche Technik er wohl anwenden wird. Ziel ist es dann diese abzuwehren und gleichzeitig selber eine Aktion zu starten um einen Punkt zu erhalten.

Das Training am Sonntag war den höheren Gurtfarben und den Schwarzgurten (Dan Träger) gewidmet. Hier wurden diesmal die sogenannten Formen in den Mittelpunkt des Trainings gestellt. Dabei handelt es sich um fest vorgegebene Schritt- , Schlag- und Trittfolgen, die stilisierte Kämpfe darstellen. Durch die Anwesenheit von 2 Meistern des Tang Soo Do war auch die Möglichkeit gegeben, dass die anspruchsvollsten Formen, die eigentlich den Dan-Trägern vorbehalten sind, zu üben. Insgesamt trainierten die Sportler 18 Formen und 7 Waffenformen.

Ein gemeinsames Abendprogramm am Samstag rundete das Event mit einem sehr gemütlichen Beisammensein ab.

Insgesamt war es wieder ein besonders schönes Wochenende und vielleicht können solche Veranstaltungen das Interesse für Tang Soo Do, der koreanischen Kampfkunst wecken.

Wer sich für Tang Soo Do interessiert findet unter www.tvissum.de oder unter www.dtsdv.de weitergehende Informationen zu Trainingszeiten und Ansprechpartnern.